Jingle und Interview mit Radio Corax

Wir haben einen Jingle aufgenommen.

Außerdem haben wir in der Sendung „WiderHall“ bei Radio Corax ein Interview geführt, welches ihr euch hier anhören könnt.

Werbeaktionen in der Innenstadt

Gefunden bei Indymedia:

In der Nacht vom 1. auf den 2. November sowie in der Nacht vom 3. auf den 4. November kam es in Wiesbaden zu diversen Werbeaktionen, die auf die bevorstehende Demonstration gegen die Innenministerkonferenz am 03. Dezember hinweisen sollten.
In den besagten Nächten machte sich etwa ein Dutzend Aktivist_innen, ausgerüstet mit Werbematerialien, auf, um die Wiesbadener Innenstadt zu verschönern. So tauchten in der gesamten Innenstadt Parolen wie „BRD Bullenstaat – alle zur Demo am 03. Dezember!“, „Überwachung für Alle! Überall! – imkwiesbaden.blogsport.de“ und „Gegen die IMK und ihre Freund_innen!“ auf. Letztere ist das Motto der geplanten Demonstration am 03. Dezember in Wiesbaden: Linksradikale Gruppen rufen dazu auf, gegen die nunmehr zum zweiten Mal in diesem Jahr stattfindende „Stän­di­ge Kon­fe­renz der In­nen­mi­nis­ter und se­na­to­ren der Län­der“, kurz In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz (IMK), auf die Straße zu gehen. Die Innenministerkonferenz berät über die Ausrichtung deutscher Innenpolitik. Dazu zäh­len vor­al­lem si­cher­heits­po­li­ti­sche, be­völ­ke­rungs­po­li­ti­sche und mi­gra­ti­ons­po­li­ti­sche The­men. Die IMK muss in ihrer ge­sell­schaft­li­chen Funk­ti­on als In­stru­ment zur Si­che­rung ka­pi­ta­lis­ti­scher Herr­schaft er­kannt wer­den. Diese Sicherung kapitalistischer Herrschaft hat zwangsläufig einen repressiven und rassistischen Charakter.


Eine der zahlreichen Parolen aus Kreide

Wir unterstützen: Jugendliche ohne Grenzen!

Wir erklären uns solidarisch und teilen das Anliegen der Jugendlichen ohne Grenzen (JOG).

Vom 07. bis zum 10.12.2011 findet die 9. bundesweite Jugendliche Ohne Grenzen – Konferenz in Wiesbaden statt. Geduldete Jugendliche sagen zur Innenministerkonferenz in Wiesbaden:

„Wir sind gekommen, um nicht nur zu bleiben, sondern auch mitzugestalten!“

In diesem Rahmen veranstalten die Jugendliche ohne Grenzen (JOG) und ihre Bündnispartner am 07.12.11 die Demonstration „I love Bleiberecht für ALLE!“ – mehrere tausend Menschen werden erwartet. Am 08.12.11 wird bei einer Gala der Abschiebeminister des Jahres 2011 gewählt, der Initiativenpreis 2011 verliehen und das Theaterstück „Die im Dunkeln“ (Theater Peripherie) aufgeführt. Gleichzeitig führt JOG eine Jugendkonferenz parallel zur IMK durch.

Wir kämpfen dafür das geduldete und illegale Flüchtlinge in Deutschland bleiben dürfen. Das geht jedoch nur, wenn die Leute, die selber von der Abschiebung bedroht sind, sich wehren. Wir laden daher alle betroffenen Jugendlichen ein, an der Konferenz teilzunehmen. Ihr braucht dazu kein politisches Vorwissen.

07.12.2011 / 17 Uhr / Wiesbaden Hbf: Demonstration „I love Bleiberecht für Alle!“

18.11.2011 / 20.00 Uhr / Klapperfeld (Ffm): Mobilisierungsvortrag + Solikonzert

Am 18.11.2011 findet, organisiert von den Genoss_innen der autonomen antifa [f], ein Solidaritätskonzert zu Gunsten von Genoss_innen, die im Zuge der Proteste gegen die Innenministerkonferenz im Juni von Repression betroffen waren, statt.
Wir werden diese Gelegenheit nutzen und einen Mobilisierungsvortrag halten.
Hierbei soll über den derzeitigen Stand der Mobilisierungen gegen die IMK im Winter, theoretische Hintergründe des Protests sowie den Verlauf der Demonstration am 03. Dezember in Wiesbaden berichtet werden.

Beginn der Mobilisierungsveranstaltung: 20.00 Uhr, Klapperfeld
Anschließend Konzert mit Johnny Mauser.

Rückblick: Frankfurt & Hamburg

Es ist nicht das erste Mal, dass linke Gruppen gegen die IMK auf die Straße gehen.

So wurde beispielsweise bereits im Sommer von einem breiten Bündnis unter dem Motto „IMK auflösen!“ zu einer bundesweiten Demonstration in Frankfurt am Main mobilisiert. An der bundesweiten Demonstration gegen die Innenministerkonferenz im Juni nahmen über 2000 Menschen teil. Im Vorfeld war es zu massiven Repressionen gegen Aktivist_innen gekommen. Aufrufe kamen u.a. vom …ums Ganze! Bündnis, dem antinationalen und sozialrevolutionären Krisenbündnis Frankfurt, einem Bündnis kurdischer und linker Gruppen, einem internationalistischen Bündnis und vom Bündnis „Rhein-Main gegen Abschiebung“. Letzteres mobilisierte hauptsächlich zu einer antirassistischen Demonstration am Frankfurter Flughafen, an der bis zu 600 Menschen teilnahmen.

Und bereits im Vorjahr, als Hamburg den Vorsitz der IMK inne hatte, wurde seitens linksradikaler Gruppen dazu aufgerufen, die Innenministerkonferenz „unsicher [zu] machen“:
Von Mai bis Oktober fanden in Hamburg unterschiedliche Veranstaltungen anlässlich der Innenministerkonferenz statt. Auch gab es mehrere Demonstrationen, u.a eine Anti Repressionsdemo und eine Antira Demo.